Wer ist die Jugoslawisch-Österreichische Solidaritätsbewegung (JÖSB)?

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19.01.2019
Anstatt einer Stellungnahme der JÖSB zum Tribunal drucken wir hier ihre stark gekürzte Selbstdarstellung ab, aus der hinreichend klar wird, warum wir das Wiener Tribunal initiiert haben und in welche längerfristige Perspektive wir es stellen.

In der Jugoslawisch-Österreichischen Solidaritätsbewegung schließen sich alle jene antifaschistisch und antiimperialistisch gesinnten Menschen zusammen, die gegen die andauernde westliche und österreichische Aggression gegen Jugoslawien und Serbien Widerstand leisten und ihr die Idee der Völkerfreundschaft entgegenstellen wollen.

Wir kämpfen gegen die unterdrückerische „Neue Weltordnung“ und unser Ziel ist das demokratische und friedliche Zusammenleben freier Völker.

Die fast 3-monatige Bombardierung Jugoslawiens durch die NATO war der vorläufiger Höhepunkt der eigentlich schon jahrelangen westlichen Aggression, die mit der Zerschlagung Jugoslawiens 1991 begonnen hat. Unterstützt wurde dies alles noch durch Medienkampagnen, die die Serben zu „Dämonen“ abstempelten und es heute noch tun.

Und immer noch versucht der Westen auch Montenegro, den Sandschak und Vojvodina von Jugoslawien abzutrennen. Die NATO hält die jahrelangen Sanktionen auch weiterhin aufrecht. Dadurch stürzte man die Bevölkerung in Armut und Elend. Es soll ein Bürgerkrieg angestachelt werden, um die von dem Volk gewählte Regierung zu stürzen und ein Marionetten-Regime an die Macht zu putschen.

Menschenrechte, Demokratie und Wohlstand für alle! Das ist es was der Westen vorgibt mit der „Neuen Weltordnung“ zu wollen. Aber wenn man unseren Planeten genauer betrachtet, sieht man was damit erzielt worden ist, nämlich nur eine zunehmende globale Verarmung und eine Einschränkung der nationalen Souveränität der armen Länder wie z.B.: das jugoslawische Drama, oder der Völkermord der NATO- Staates Türkei an den Kurden, die Vertreibung der Arabern aus Palästina, die Besetzung des Südlibanon durch den US-Verbündeten Israel, die Bombardierung und das Embargo gegen den Irak, etc.

Und all das durch den selbsternannten Weltpolizisten nur zu Gunsten eine handvoll reicher Staaten und ihrer multinationalen Konzerne.

Also sollen alle Staaten, die sich der „Neuen Weltordnung“ entgegen setzen (wie z.B. auch Jugoslawien) eliminiert. Doch ist man in dem Versuch dem Balkan zu unterwerfen, auf einen zwar kleinen, aber widerstandsfähigen Gegner gestoßen. Der Westen und insbesondere die USA werden vor nichts zurückschrecken, um an ihre Weltherrschaft zu stabilisieren, die uns immer näher an einen Dritten Weltkrieg bringt.

Um diese Politik des Westens aber auch in ihrer Bevölkerung zu verankern, führen die Medien seit einem Jahrzehnt eine Hasskampagne, in der die Serben als nationalistische Barbaren dargestellt werden.

Die historische Wahrheit ist jedoch, das Jugoslawien noch immer der einzige multinationale Staat am Balkan ist, Restbestand des Angebotes der Serben an alle anderen Völker, sich in einer Föderation gegen die imperialistische Beherrschung zu vereinigen –wenn auch von Seiten der Serben Fehler begangen und Ungerechtigkeiten vorgekommen sind. Um diese Föderation zu zerschlagen, wurde mit voller politischer und militärischer Unterstützung des Westens Jugoslawien die Völkerfreundschaft zwischen Slowenen, Kroaten, Moslems und auch Albaner „gekündigt“ und das Drama konnte seinen Lauf nehmen.

Dennoch hat sich das serbische Volk seine nationale kulturelle und religiöse Toleranz und Vielfältigkeit erhalten. Wie z.B. in Form von nebeneinander bestehender orthodoxen, katholischen, koptischen und evangelischen Kirchen, Moscheen und Synagogen, was es in keinem anderen Land Europas gibt.

Alle solidarischen Energien müssen sich auf den Wiederaufbau Jugoslawien konzentrieren, für den von der NATO und die westlichen Regierungen volle Reparationen für ihre Zerstörungen gefordert werden müssen. Auch die westliche Bevölkerung wird in Formen von Spendenkampagnen dazu gebeten, ihren Beitrag für den Wiederaufbau zu leisten.

Krieg, Tod und Elend haben schon oft genug satte Gewinn für eine Minderheit von kapitalistischen Schmarotzern bedeutet, die sich unter Vorwand des Wiederaufbaus schamlos auf Kosten des Volkes bereichern. Deshalb müssen es die Arbeiter, Bauern, Soldaten und die Intellektuellen sein, die die internationale Hilfe und die Aufbauarbeiten überwachen, kontrollieren und verwalten.

Auch Österreich spielt ein schmutziges Spiel gegen Jugoslawien. Schon 1914 hat es mit dem Ultimatum den Ersten Weltkrieg ausgelöst und in Zweiten Weltkrieg hat es als Teil von Hitlerdeutschland zahllose Serben und andere Angehörige anderer Völker ins KZ gesteckt.

Sogar 1991 hat der österreichische Außenminister Mock nicht nur die Abspaltung Sloweniens und Kroatiens von Jugoslawien forciert, sondern auch die Vertreibung von 400.000 Krajina-Serben als „demokratisch“ befunden.

Jetzt hat sich Österreich trotz Neutralität auf die Seite der NATO gestellt und hat während der Aggressionen zehntausende „humanitäre Überflüge“ toleriert.

Denn Österreich geht es nur um die Erweiterung seines Einflussbereiches in seinen ehemaligen Kronländer und dabei ist Serbien im Weg.

Also heißt es wieder: „Serbien muss sterbien!“.

Die Ereignisse im Kosovo und Metochien nach der NATO-Okkupation zeigen, dass die nationalen Spannungen und Konflikte keineswegs aufgehört haben. Im Gegenteil, die Besatzungsmacht hat die UCK an die Macht gebracht und schaut zu oder unterstützt sie aktiv in der Terrorisierung, Vertreibung und Massakrierung der Serben, Roma und anderer nationaler und religiöser Minderheiten sowie auch all jener Albaner, die sich nicht bedingungslos der Willkürherrschaft der UCK-Drogenmafia unterwerfen.

 

HÄNDE WEG VON SERBIEN!

NATO RAUS AUS JUGOSLAWIEN UND DEM BALKAN!

SCHLUSS MIT DEM EMBARGO FÜR DEN BEDINGUNGSLOSEN WIEDERAUFBAU DURCH DEN WESTEN!

KEIN NATO BEITRITT ÖSTERREICHS!

Verweise