Wiener Tribunal

Nato-Krieg gegen Jugoslawien 1999
gegen die österreichische Regierung
Wiener Tribunal
Am 4. Dezember 1999 fand in Wien in Räumlichkeiten der Technischen Universität das „Wiener Tribunal gegen die Österreichische Regierung“ wegen „Bruchs der Neutralität und Unterordnung unter die Nato“ statt.

Dem Ereignis kommt historische Bedeutung zu, denn es war einer der wenigen Momente in denen Kritik an der Rolle des offiziellen Österreich beim Krieg in Jugoslawien für ein breiteres Publikum hörbar wurde. Noch mehr es war eine richtiggehende öffentliche Anklage für die politische Mitschuld an einer der größten europäischen Katastrophen nach dem Zweiten Weltkrieg. Alle oppositionellen Kräfte waren versammelt.

Das übliche Verhalten der Medien, nämlich substantielle Opposition zu verschweigen, griff für einen Augenblick nicht mehr. Der Hass der Eliten ergoss sich über uns, so als hätten wir sie enttarnt, ihnen die humanitäre und antifaschistische Tarnung heruntergerissen.

Diese wenigen Sekunden des Lichts dürfen jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Narrativ der Sieger gesellschaftlich gesehen bis heute unangetastet bleibt. Die Ereignisse sind noch zu frisch, wirken noch immer, als dass der Herrscher vergangene Verbrechen eingestehen könnte, da es ihm nichts mehr kostet.

Wir versuchen hier möglichst viele Dokumente des Wiener Tribunals zugänglich zu machen, weil die damals entwickelten Argumente auch nach Jahrzehnten noch gültig bleiben und ihnen Gehör verschafft werden soll.

Wilhelm Langthaler, Mitinitiator

Kampagne:
19/01/2019
"Im Namen der Amerikanischen Friedensbewegung, und besonderes für Ramsey Clark und das International Action Center, grüße ich die Österreichische Friedensbewegung und die Jugoslawische Gemeinde in Wien. "
Kampagne:
19/01/2019
"Die NATO-Aggression hat dem so schon unvollkommenen internationalen Rechtssystem einen noch immer nicht abzusehenden Schaden zugefügt."
Kampagne:
19/01/2019
Von Mag. Gordana Brun, Ministerialrätin
Kampagne:
19/01/2019
"Wir haben eine Kriegsbefürwortung hinnehmen müssen, die schon eines nicht-neutralen Landes unwürdig ist, aber erst recht eines neutralen Landes wie Österreich. "

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