Sumud

Sumud wurde in Italien gegründet und hat es sich zum Ziel gesetzt, unterdrückte Völker in vielen Teilen der Welt konkret durch freiwillige Arbeit zu unterstützen. Die Auseinandersetzung mit deren Situation sowie deren politischen Bewegungen ist Bestandteil davon.

Gaza am Tag vor dem Krieg – und danach

Deutsch
Reisebericht & Projektpräsentation
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Reisebericht, Projektpräsentation und politische Analyse im Vorfeld des israelischen Angriffs auf Gaza

Seit 13. November ist Gaza unter Beschuss der israelischen Armee. Selbst israelische Politiker und Alliierte rätseln über die Motive und die Perspektive der militärischen Übergriffe seitens der Regierung Netanyahu. Die israelischen Angriffe und die darauf folgende Eskalation stehen klar im Widerspruch zur Entwicklung der vergangenen Monate in Gaza, wo nicht zuletzt nach dem Besuch des Emirs von Katar der Diskurs von Stabilität und Wiederaufbau im Vordergrund stand.

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Date: 
Sonntag, 25. November 2012 - 19:00
City: 
Wien
Location: 
Österreichisch-arabischen Kulturzentrum (OKAZ), Gußhausstraße 14/3, 1040 Wien
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Solidaritätsreise zur tunesischen Revolution

Deutsch
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1.-8. Oktober 2011
Mi, 08/10/2011
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Am 17. Dezember 2010 zündete Mohamed Bouazizi sich selbst an. Bouazizi war einer der vielen ausgebildeten Arbeitslosen in Tunesien, die ihre Existenz als Straßenhändler fristen und von der Polizei drangsaliert werden. Sein verzweifelter Protest zündete den Funken, der zu den Aufständen in der ganzen arabischen Welt führte.

Doch nach der Vertreibung des Tyrannen hat sich an der sozialen Situation nicht viel geändert. Einige demokratische Grundrechte konnten durchgesetzt werden, doch tatsächliche Veränderungen sehen die Tunesier noch nicht. Zu groß ist das Elend, in dem eine Mehrheit zu leben gezwungen ist, während die alte Elite noch immer intakt ist. Die Forderung nach Gerechtigkeit wurde bisher völlig ignoriert. Die von der Polizei begangenen Verbrechen (hunderte Tote und tausende Verletzte) bleiben ungestraft.

Adivasis trommeln gegen Globalisierung

Deutsch
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Sumud auf Fact-Finding bei den indischen Ureinwohnern
Von Wilhelm Langthaler
Di, 04/19/2011
Vorveröffentlichung aus der bald erscheinenden "Intifada Nr. 33" Im Februar 2011 reiste eine Gruppe von Aktivistinnen und Aktivisten der antiimperialistischen Voluntärsvereinigung Sumud in jene Gebiete Indiens, in denen der Widerstand der Ureinwohner am stärksten ist.

Hinein in die befreiten Gebiete

Die Mission führte in die südöstlichen Gliedstaaten Chhattisgarh, Jharkhand, Andhra Pradesh und Westbengalen. Höhepunkt war ein Besuch in Dantewada im Süden Chhattisgarhs, das von den indigenen Rebellen kontrolliert wird. Das geschah auf Einladung der lokalen Organisation Tudum Debba (Adivasi Drum). Wir wurden dabei von Rechtsanwälten des Andhra Pradesh Civil Liberties Committee (APCLC) begleitet.

Der Krieg Indiens gegen seine Ureinwohner

Deutsch
Mit einem Vertreter von SUMUD

Indien wird immer noch als die größte Demokratie der Welt bezeichnet. In Wirklichkeit aber versuchen große Teile der politischen Klasse die Reste der antikolonialen Verfassung zu schleifen. Seit Jahren führt die Regierung einen Krieg gegen die UreinwohnerInnen – die Adivasi.

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Date: 
Mittwoch, 16. March 2011 - 18:30
City: 
Duisburg
Location: 
Internationales Zentrum Flachsmarkt 15, 47051 Duisburg
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Bei den indischen Ureinwohnern im Widerstand

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Deutsch
19.3. Wien: Reisebericht und Bild-Vortrag
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Das Projekt SUMUD (Arabisch für „Standhaftigkeit“) unterstützt den Widerstand der Adivasi und organisiert – gemeinsam mit der indischen Organisation „Adivasi Drum“ – medizinische Versorgung für die Konfliktgebiete.

Indien hat den Adivasi (Hindi für „Bewohner von Anfang an“) den Krieg erklärt. Im Zuge der Globalisierung vergibt die Regierung ganze Landstriche an multinationale Konzerne – Land, welches seit unzähligen Generationen Lebensraum der indischen Ureinwohner (Adivasi) ist. Die Konsequenzen sind Vertreibung und die Zerstörung ihrer Kultur – ähnlich wie es mit den amerikanischen Indianern geschah.

Doch die Adivasi wehren sich. Sie bilden autonome Entwicklungsprojekte und verteidigen sich gegen die Miliz der Regierung, die ihre Dörfer niederbrennt.

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Date: 
Samstag, 19. March 2011 - 19:00
City: 
Wien
Location: 
Österreichnisch-Arabischen Kulturzentrum OKAZ Gußhausstrasse 14 / 3 1040 Wien
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Lebenslänglich für »Barfußdoktor«

Deutsch
Indien: Binayak Sen nach Aufruhrparagraphen aus der Kolonialzeitabgeurteilt
Von Thomas Berger, junge Welt vom 31.12.2010
Do, 01/06/2011
Unverständnis, Bestürzung und Empörung über das Urteil gegen Binayak Sen halten in ganz Indien weiter an. Der Arzt und Sozialaktivist soll wegen Volksverhetzung lebenslang ins Gefängnis. Er habe die maoistische Untergrundbewegung unterstützt, hieß es in dem Schuldspruch des Gerichtshofs im zentralindischen Raipur vom 24. Dezember.

Als Basis für die Verurteilung diente ein 140 Jahre altes Gesetz, nachdem bereits die britische Kolonialmacht Unabhängigkeitsvorkämpfer wie Mahatma Gandhi und Bal Gangadhar Tilak verfolgt hatte. Mehrere Nobelpreisträgersetzen sich nun zusammen mit Basisinitiativen für eine Revision des Verfahrens ein.

Widerstand in kleinen Geschichten

Deutsch
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Interview mit Arab Loutfi
Von Anna Maria Steiner
So, 10/31/2010
Die libanesische Filmemacherin Arab Loutfi über die Lage der Palästinenser/innen im Libanon, die Aufgabe von Film und über Erinnerungskultur.

Sie sind eine in Ägypten lebende, libanesische Filmemacherin, die sich mit der Palästina-Frage beschäftigt. Welche Identität ist die Ihre?

Al-Akhbar: Radikale Stimme gegen das US-Projekt

Deutsch
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Interview mit dem Redakteur der wichtigsten libanesischen Tageszeitung
So, 09/12/2010
Khaled Saghyeh from Al Akhbar
Interview mit dem Redakteur der wichtigsten libanesischen Tageszeitung zur Hizbullah, der Linken, dem Konfessionalismus und dem Widerstand

Interview mit Khaled Saghyeh, Redaktion von Al-Akhbar

Anna-Maria Steiner, Bärbel Beuermann, Natasha Stojanowic, Mohammad Abu-Rous

Wie hoch ist die Auflage eurer Tageszeitung?
Etwa 15.000 Exemplare. Bezogen auf die Gesamtbevölkerung lesen hier im Libanon sehr wenige Zeitung. Das ist vor allem auf den Bürgerkrieg zurückzuführen. Vor dem Krieg erreichte eine einzige Zeitung eine Auflage von über 60.000, heute erreichen kaum alle Tageszeitungen zusammen eine ähnliche Auflage.

Wie viele Mitarbeiter hat Al-Akhbar?

„Sunniten und Schiiten müssen sich versöhnen“

Deutsch
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Von Mohamed Aburous
So, 09/12/2010
Jamal Khattab ist Anführer der salafitischen „Islamischen Dschihad-Bewegung“ sowie gleichzeitig Sprecher des Bündnisses aller islamischen Gruppen im größten palästinensischen Flüchtlingslager, Ain el Hilweh, des Libanon.

F: Wer ist die Islamische Dschihad-Bewegung sowie die Koalition Islamische Kräfte, die Sie repräsentieren?

„Warum hat nur Israel das Recht auf Existenz und nicht auch Palästina?“

Deutsch
Campaign: 
Von Anna-Maria Steiner und Mohamed Aburous
Mi, 09/08/2010
Die nordrhein-westfälische Landtagsabgeordnete der „Linken“ Bärbel Beuermann besuchte Ende Juli im Rahmen von „Sumud“, einer Hilfsorganisation in Unterstützung des Widerstands, Ain el Hilweh, das größte palästinensischen Flüchtlingslager des Libanon.

Was war Ihre Motivation an Sumud 2010 teilzunehmen?

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