II. Haifa Konferenz

II. Haifa Konferenz

Zeit für Demokratie in Nahost – auch in Israel?

Deutsch
Demokratischer Staat versus Apartheid
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Wie eine Million arabische „Staatsbürger“ im israelischen Staatsgebiet (der Teil des Landes, wo der Staat Israel 1984 gegründet wurde) leben, welche Diskriminierung sie ausgesetzt sind und wie sie zum Kampf ihrer Schwestern und Brüder hinter der Mauer stehen, darüber berichtet Raja Omari, eine Vertreterin der Bewegung „Abnaa El-Balad“ am 28. Mai, 19:00 im Österreichischen Arabischen Kulturzentrum (OKAZ).

Zeit für Demokratie im Nahost – Zeit für demokratischer Staat statt israelischer Apartheid

Vortrag und Diskussion mit Raja Omari, Vertreterin der arabischen-jüdischen Bewegung Abnaa-Elbalad

Details
Date: 
Samstag, 28. May 2011 - 19:00
City: 
Wien
Location: 
Österreichischen Arabischen Kulturzentrum (OKAZ) Gußhausstrasse 14/3, 1040 Wien
Placing: 

Ein Staat, zwei Völker

Deutsch
Von Werner Pirker
Do, 06/17/2010
Der israelisch-palästinensische Antagonismus kann nur in einem gemeinsamen ­demokratischen Staat aufgehoben werden

In Haifa, der stark arabisch geprägten israelischen Hafenstadt, fand vom 28. bis 30. Mai die »Zweite Konferenz für einen säkularen, demokratischen Staat im historischen Palästina und das Recht auf Rückkehr« statt. Initiiert von der jüdisch-arabischen Organisation »Abnaa el Balad« (Kinder des Landes) zog die Veranstaltung, auf die drei Tage verteilt, mehr als tausend Teilnehmer von allen fünf Kontinenten an.

Ein-Staaten-Lösung gewinnt an Boden

Deutsch
Konferenz in Haifa inmitten des Zerfalls des Linkszionismus
Von Wilhelm Langthaler
Mi, 06/09/2010
Vom 28.-30. Mai 2010 fand in Haifa die „Zweite Konferenz für einen säkularen demokratischen Staat im historischen Palästina und das Recht auf Rückkehr“ statt.

Sowohl hinsichtlich der Zahl als auch der politischen Breite der Teilnehmer/innen kann von einem großen Schritt nach vorne gesprochen werden. Das offensichtliche Scheitern der Zwei-Staaten-Formel, sichtbar durch die ungeschminkte Fortsetzung der zionistischen Landnahme, nimmt dem links angestrichenen Zionismus jede Glaubwürdigkeit. Immer mehr fortschrittliche Jüdinnen und Juden in Israel und in aller Welt freunden sich mit der Perspektive eines demokratischen Staates nicht nur für Juden, sondern auch für die Kolonisierten an.

Rückkehr der palästinensischen Flüchtlinge, ein demokratischer Staat sowie die Trennung von Staat und Religion

Deutsch
Erklärung des Vorbereitungskomitees der 2. Konferenz von Haifa
Mo, 06/07/2010
Für die Rückkehr der palästinensischen Flüchtlinge und für einen nicht-religiösen demokratischen Staat im historischen Palästina

Angenommen von einer Sitzung des Komitees in Jaffa am 9. April 2010

Das Vorbereitungskomitee

Das Vorbereitungskomitee ist eine Gruppe von Aktivist/innen und Einzelpersonen von verschiedenen politischen Bewegungen und Parteien, Menschenrechtsorganisationen, Organisationen der Zivilgesellschaft und verschiedener Bereiche des öffentlichen Lebens wie Kunst, akademische Forschung und Kultur. Wir haben beschlossen, gemeinsam diese Konferenz zu organisie-ren, da wir überzeugt sind, dass ihre Botschaft wichtig ist.

Vorläufiges Programm der II. Haifa Konferenz

Deutsch
So, 04/18/2010
28.-30. Mai 2010

An die Teilnehmer der 2. Haifa Konferenz für die Rückkehr der palästinensischen Flüchtlinge und einen demokratischen säkularen Staat im historischen Palästina

Freitag, 28. Mai 2010

15:00 Rundgang in Haifa
17:00 Empfang: Filme, Essen
19:00 Eröffnungsveranstaltung: Schlüsselstatements politischer Aktivisten, Kulturprogramm

Samstag, 29. Mai 2010

9:00 – 9:30 Treffen und Registrierung, Frühstück
9:30 - 10:00 Allgemeines Treffen
10:00 – 11:45 3 parallele Workshops
12:00 – 13:45 3 parallele Workshops
14:00 – 15:00 Mittagessen
15:00 – 16:45 3 parallele Workshops

»Ein Palästina für zwei Völker«

Deutsch
Gespräch mit Yoav Bar. Über Okkupation, Apartheid und die Perspektive eines gemeinsamen demokratischen Staates für Israelis und Palästinenser
Interview: Das Gespräch führte Werner Pirker
Sa, 03/27/2010
Yoav Bar aus Haifa ist Aktivist der von israelischen Juden und Arabern gebildeten Organisation »Abnaa Al-Balad« (Kinder der Erde) und Initiator der Bewegung für einen demokratischen säkularen Staat in Palästina, deren bekanntester Exponent Professor Ilan Pape ist.

Wie rechtmäßig war die 1948 erfolgte Gründung des Staates Israel?

Die zweite Haifa-Konferenz

Deutsch
Aufruf zur Teilnahme an den Vorbereitungen
Von Abnaa el Balad
So, 02/28/2010
Bild
Seit über hundert Jahren leiden die Palästinenser unter dem Raub ihrer nationalen und humanitären Rechte. Die Mehrheit der Palästinenser wurden als Flüchtlinge über die Welt verstreut. Gegen Gaza, welches in seinem Widerstand gegen die Besatzung standhaft bleibt, wird eine kriminelle Blockade verhängt. Das rassistische Besatzerregime fährt mit seiner Kampagne der ethnischen Säuberungen fort: Beschlagnahmungen, Zerstörungen von Häusern und Dörfern, Konfiszieren von Ausweispapieren und die Verhinderung von Wohnrechten, der Verhinderung von Heiraten und der Vereinigung von Familien, das Bauen von Mauern und Siedlungen über all im Land… Jeder von uns leidet unter der Unterdrückung, Diskriminierung und Erniedrigung in allen Aspekten des Lebens unter dem brutalen rassistischen Regime.

Unser palästinensisches Volk schrieb heldenhafte Kapitel im Kampf zur Verteidigung seiner legitimen Rechte, vor allem dem Recht auf Rückkehr, weshalb sie die Aufopferung für Freiheit sowohl für die Araber als auch Menschen weltweit symbolisieren. Die israelische Antwort bestand stets in erbarmungsloser Unterdrückung und noch mehr Krieg. Die Kampagne von letztem Jahr, gegen die Massaker unserer Menschen im Gazastreifen gerichtet, ist ein gutes Beispiel… Ihre Aggression und Besatzung ist nicht auf Palästina beschränkt, sondern greift ebenfalls auf andere Araber und weitere Länder über.