Nein zur NATO

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Expansionswille mitten in der Krise

Die NATO ist der wichtigste militärische Ausdruck des US-geführten imperialistischen Systems. Ihr Drang nach Osten trifft aber nicht nur auf Widerstand, sondern kommt zu einem Zeitpunkt der Krise im Zentrum der Macht. Die NATO Expansion zu stoppen und für einen Austritt innerhalb ihrer Mitgliedsstaaten zu kämpfen bleibt eine wichtige Aufgabe.

Der Angriff auf Libyien 2011 zeigt, dass die NATO weiterhin ein Hauptfeind bleibt. Gleichzeitig bringt das Streben der Türkei, eines entscheidenden NATO Mitglieds, nach einer führenden Rolle im Nahen Osten, die imperialistische militärische Allianz in ernste Schwierigkeiten, da solch eine Rolle nur dann möglich ist, wenn Ankara mit seiner traditionellen Rolle als Spielfigur von Washington bricht.

Gedenken 17 Jahre Nato-Krieg gegen Jugoslawien

Campaign: 
Deutsch
Kundgebung 24.3.2016 Stephansplatz Wien
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Als die Nato 1999 Serbien in Schutt und Asche legte, war das der Endpunkt der Zerschlagung Jugoslawiens als sozialistische Integration der Balkanvölker gegen den westlichen Imperialismus. Getarnt mit den Phrasen von Menschenrechten, Humanitarismus und sogar Antifaschismus, setzten die kapitalistischen Eliten geführt von den USA ihre Neue Weltordnung durch. Die neoliberale Globalisierung bedeutete die schrittweise und systematische Zerstörung der sozialen und demokratischen Errungenschaften, wie sie durch die Befreiungs- und Arbeiterbewegung erkämpft worden waren.

Der Angriff auf Belgrad war der Startschuss für die Zurückdrängung des Völkerrechts. Unzählige neokoloniale Kriege, Interventionen und direkte Einmischungen wie gegen Afghanistan, den Irak, Somalia, Libyen, dem Iran, Nordkorea, dem Tschad, Syrien, de Ukraine und in zahlreichen afrikanischen Staaten südlich der Sahara und in Lateinamerika folgten unter dem Deckmantel der Demokratie.

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Date: 
Donnerstag, 24. March 2016 - 18:00
City: 
Wien
Location: 
Stephansplatz, 18 Uhr

Diskussion 17 Jahre Nato-Krieg gegen Jugoslawien

Campaign: 
Deutsch
mit Vladimir Krsljanin, ehemaliger jugoslawischer Diplomat, Autor und Anti-Nato-Aktivist
Vladimir Krsljanin
Als die Nato 1999 Serbien in Schutt und Asche legte, war das der Endpunkt der Zerschlagung Jugoslawiens. Getarnt mit den Phrasen von Menschenrechten, Humanitarismus und Antifaschismus, setzten die westlichen Eliten geführt von den USA ihre Neue Weltordnung durch. Die neoliberale Globalisierung bedeutete die schrittweise und systematische Zerstörung der bisher erreichten sozialen und demokratischen Errungenschaften.

Der Angriff auf Belgrad war der Startschuss für die Zurückdrängung des Völkerrechts. Unzählige neokoloniale Kriege, Interventionen und direkte Einmischungen wie gegen Afghanistan, den Irak, Libyen, dem Iran, Syrien, der Ukraine und afrikanische Staaten südlich der Sahara und sowie in Lateinamerika folgten unter dem Deckmantel der Demokratie.

Details
Date: 
Mittwoch, 23. March 2016 - 19:00
City: 
Wien
Location: 
4., Gußhausstr 14/3 Österreichisch-Arabisches Kulturzentrum OKAZ

Anti-NATO-Proteste in Straßburg

Deutsch
Campaign: 
So, 04/05/2009
30.000 Menschen demonstrierten am 4. April 2009 in Straßburg gegen den Jubiläumsgipfel der NATO.

Rauchschwaden, Tränengas und zertrümmerte McDonald-Schilder säumten den Weg der Demonstration. Die Strategie der Polizei setzte von Anfang an auf Eskalation: Schon auf dem Weg zum Versammlungsplatz versperrten Sicherheitskräfte die Straße. Damit provozierten sie bewusst die erste Eskalation an diesem Tag.30.000 Menschen demonstrierten am 4. April 2009 in Straßburg gegen den Jubiläumsgipfel der NATO. Rauchschwaden, Tränengas und zertrümmerte McDonald-Schilder säumten den Weg der Demonstration. Die Strategie der Polizei setzte von Anfang an auf Eskalation: Schon auf dem Weg zum Versammlungsplatz versperrten Sicherheitskräfte die Straße. Damit provozierten sie bewusst die erste Eskalation an diesem Tag.

NATO bedeutet Krieg

Deutsch
Campaign: 
Do, 03/26/2009
Bericht von den Protesten in Straßburg

8. April 2009, 19 Uhr, Wien

Bericht von den Protesten in Straßburg

Datum:
8. April 2009
Uhrzeit:
19:00

OKAZ
Gußhausstraße 14/3
1040 Wien

Am 3. und 4. April finden sowohl in Straßburg als auch in Baden-Baden Demonstrationen gegen den NATO-Jubiläumsgipfel statt. Wir berichten auf dieser Veranstaltung von den Aufmärschen und Diskussionen und analysieren den aktuellen Stand der Bewegung.

NEIN zur NATO!

Deutsch
Campaign: 
Mi, 02/04/2009
Aufruf zu der Anti-NATO Mobilisierung im April 2009

In Solidarität mit allen, die im April 2009 in Strasbourg und Baden-Baden gegen den NATO-Gipfel zum 60. Gründungstag des Militärpakts protestieren, rufen wir dazu auf, die Proteste zum Start einer anhaltenden Kampagne gegen NATO und EU-Militarisierung zu machen und dabei folgende Forderungen in den Mittelpunkt zu stellen:

Eine Welt ohne NATO ist notwendig

Deutsch
Campaign: 
Mo, 10/27/2008
Kommentar des Antiimperialistischen Lagers zur anlaufenden Mobilisierung gegen die NATO anläßlich ihres 60-jährigen Bestehens

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Im April 2009 feiert die NATO ihren 60.
Geburtstag in Straßburg/Kehl an der Französisch-Deutschen Grenze. Eine starke
internationale Mobilisierung ist im Gange um dagegen Volksprotest auszudrücken
und die Ablehnung des Hauptinstruments der westlichen kapitalistischen und
imperialistischen Herrschaft und Kriegstreiberei.

Nein zum Krieg - Nein zur NATO

Deutsch
Campaign: 
Mo, 10/27/2008
Appell, beschlossen in Stuttgart am 5. Oktober 2008

Aus Anlass des 60. Geburtstages des NATO-Militärbündnisses rufen wir alle Menschen auf, im April 2009 nach Straßburg und Kehl zu kommen, um gegen die aggressive Militär- und Nuklearpolitik der NATO zu demonstrieren und unsere Vision einer gerechten Welt ohne Krieg zu beteuern.