Beitrags-ID: 7121
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Hungerstreik in Haifa in Solidarität mit den palästinensischen Gefangenen
17.10.2011
Unter dem Motto „Hungrig nach Freiheit“ trat am Abend des Samstag, 8. Oktober 2011, in Haifa eine Gruppe von zwölf politischen Aktivistinnen und Aktivisten in Hungerstreik. Sie taten dies in Solidarität mit den palästinensischen Gefangenen in den israelischen Gefängnissen, die am 27. September aus Protest gegen die menschenunwürdige Behandlung in den israelischen Gefängnissen einen Hungerstreik begonnen hatten. |
Beitrags-ID: 7104
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Sumud-Delegation am Vorabend der Wahl
09.10.2011
Der Maghreb-Staat steht kurz vor der Wahl zur verfassungsgebenden Versammlung. Am 23. Oktober wird sich entscheiden, welche Kräfte in welchem Ausmaß das politische Geschick des Landes bestimmen können. Die Solidaritätsorganisation Sumud richtete eine Delegation aus, um die Bedingungen und Perspektiven der tunesischen Revolution auch über dieses Ereignis hinaus zu erkunden. Vom 1. bis 8. Oktober diskutierte das achtköpfige Team mit Vertretern politischer Parteien und Bewegungen. Im Rahmen der Delegation gab es Treffen mit der Partei En-Nahda, der Parti communiste des ouvriers de Tunisie (PCOT), der Mouvement des patriotes démocrates (MPD), der Parti Démocrate Progressiste (PDP), des Congrès pour la république (CPR) und der Assoziation Khayma in Tunis und in Kasserine. Auf einer Pressekonferenz hat Sumud Angehörigen der Märtyrer der tunesischen Revolution eine Geld-Spende übergeben. Gemeinsam mit der Assoziation Khayma wird an einer Fortsetzung der Tätigkeiten von Sumud in Tunesien gearbeitet. Welche Form die weitere Solidaritätsarbeit in Tunesien haben wird, ist aber noch offen. |
Beitrags-ID: 7021
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Impressionen in Bildern
12.07.2011
Bilder von Anna-Maria Steiner und Irina Vana |
Beitrags-ID: 7000
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Treffen mit den Führern der revolutionären Bewegung
19.06.2011
Um den 1. Mai 2011 besuchte eine Delegation des Antiimperialistischen Lagers (Antiimperialistischen Koordination AIK Österreich und Initiativ e.V. Duisburg Deutschland) verschiedene Vertreter der politischen Bewegung, die Mubarak zu Fall gebracht hatte. Ziel der Reise war einerseits die Dynamik der Bewegung zu verstehen, andererseits unserer Solidarität Ausdruck zu verleihen und auch Verbindungen zu knüpfen. |
Beitrags-ID: 6883
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Sumud-Fact-Finding in Chhattisgarh, Indien
17.03.2011
Im Februar 2011, begab sich die anti-imperialistische Freiwilligen-Organisation Sumud auf Fact-Finding-Mission nach Zentral-Indien. Dort beschäftigten wir uns mit dem Widerstand der Adivasi (Ureinwohner) gegen unhaltbare Regierungsprogramme, Umsiedelungsprojekte, etc. Wir teilten uns in zwei Gruppen auf, wovon Eine nach West Bengalen und Jarkhand fuhr und die Andere nach Andra Pradesh und Chhattisgarh. Hier zeigen wir ein paar Bilder von unserem Besuch am Rande der befreiten Gebiete in Süd-Chhattisgarh an der Grenze zu Andra Pradesh. Der ursprünglich Plan war es, in diesem Gebiet ein medizininisches Projekt zu organisieren. Im Zuge unserer Reise bemerkten wir jedoch, dass die Menschen im Grenzgebiet bereits seit ein paar Jahren von "Ärzte ohne Grenzen" betreut werden. Innerhalb der Konfliktzone ist medizinische Versorgung jedoch notwendiger denn je. Die Reise entstand in Zusammenarbeit mit der "Andra Pradesh Civil Liberty Organisation" (APCLC) und Tudum Debba (Adivasi Drum). Wir möchten uns bei beiden Organisationen herzlich bedanken, ohne deren Einladung und Engagement dieser Besuch nicht möglich gewesen wäre. Fotos: Helena Manhartsberger suryabro7@yahoo.com |
Beitrags-ID: 6848
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26.02.2011
In welche Richtung kann sich der Volksaufstand in Ägypten entwickeln? Diese Frage diskutierten am 26. Februar der Journalist Maher El Atter, der politische Aktivist Magdy El Saka gemeinsam mit Wilhelm Langtahler von der Antiimperialistische Koordination im Österreicheich-Arabischen Kulturzentrum (OKAZ) in Wien. Zentrale Fragestellung war dabei, welchen politischen Charakter der Aufstand annehmen könnte und welche Schritte nun notwendig seien. Außerdem sorgte der Vergleich mit dem Aufstand in Libyen für Diskussion. |
Beitrags-ID: 6831
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Sumud-Fact-Finding in Indien
15.02.2011
Flächendeckende Landvertreibungen, brutalster Neoliberalismus und Polizeiwillkür: die Situation in Indien hat nur wenig mit den Mythen der "Great Democracy" und "Shining India" zu tun. Im Rahmen einer Fact-Finding-Mission vom 4. bis zum 14. Februar 2011 setzte sich Sumud mit den Widerstandsbewegungen am Subkontinent auseinander. Die zentralen Fragestellungen richteten sich vor allem auf die Vertreibungungspolitik, die Special Economic Zones (SEZ) sowie das Vorgehen von Polizei und Spezialeinheiten. In den Volkskämpfen nimmt die Urbevölkerung - die sogenannten Adivasi - eine besondere Stellung ein. |
Beitrags-ID: 6749
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15.01.2011
Bilder von einer Kundgebung am Wiener Stephansplatz am 15.01.2011. |
Beitrags-ID: 6655
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27.10.2010
Am Wiener Schwedenplatz versammelten sich Dutzende Aktivisten und solidarische Menschen zur Kundgebung zum zehnten Jahrestag der palästinensischen Intifada. An der von der Initiative Gaza Muss Leben aufgerufenen Kundgebung nahmen Vertreter mehrerer arabischer, islamischer und österreichischer Gruppen teil, die ihre Solidarität mit den Palästinensern und ihre Verurteilung der israelischen Aggressionen und Blockaden zum Ausdruck brachten. Das Österreichisch-Arabische Kulturzentrum (OKAZ) lieferte einen ausgefallenen Beitrag in Form einer Kulisse, in der das Alltagsleben der Palästinenser in den besetzten Gebieten geschildert wurde. Stacheldraht, eine Straßensperre und Stopp-Schilder wurden aufgestellt. An der Sperre standen und saßen teils gelangweilte, teils verspannte „Soldaten“, die das Passieren von „Palästinensern“ regulierten. Angelehnt an den täglichen Berichten, Videoaufnahmen und Facebook-Bildern israelischer Soldaten wurden Szenen von Schikanen und Menschenrechtsverletzungen, denen die Palästinenser täglich ausgesetzt sind, nachgestellt: Es wurde an die palästinensischen Frauen erinnert, die ihre Kinder an den Schranken gebären mussten, als die Soldaten sie nicht zum Entbinden ins Spital durchließen. Das Straßentheater stellte auch die kranken bzw. alten Menschen dar, die lange vor den israelischen Sperren warten mussten. Auch das Umgehen der Besatzungssoldaten mit Jugendlichen und Studierenden wurde präsentiert. Präsentiert wurde dieses Konzept zum ersten Mal 2009 im Rahmen der Proteste gegen den „Tel Aviv Beach“ am Wiener Donaukanal, wo ein „Gaza Beach“ am anderen Ufer das Gegenbild zum sonnigen Strandaufenthalt abgegeben wollte. Dieser zweite Auftritt der OKAZ-Straßentheatertruppe ging über die Improvisation hinaus und war in der Lage, Bilder zu bieten, die vom Passanten leichter in Erinnerung gerufen werden konnten. Der Höhepunkt war das Rekonstruieren einer Szene, wo israelische Soldaten ein palästinensischer Geiger zwangen, für sie zu spielen. Dieses Bild, das seinerseits medial einen Skandal ausgelöst hatte, weil es an Bilder aus dem Dritten Reich erinnerte, wurde ebenfalls in Erinnerung gerufen. Die Gruppe gab ihren Senf dazu: Hier unterbrachen die „Soldaten“ die traurige Musik und stimmten auf Hebräisch „Havenu Shalom Alejchem“ [deutsch: Wir wünschen Frieden für alle]. Die Absurdität und der Zynismus der zionistischen Besatzungslogik bietet unendlich viel Satirematerial an. Die OKAZ-Strassentheatertruppe ist ein offenes Konzept, das alle Interessierte zur Teilnahme in jeder Form einlädt. In den Zeiten des Rückgangs der Massendemonstrationen soll Solidarität kreativer bunter und lauter werden denn je. |
Beitrags-ID: 6549
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04.08.2010
Die SUMUD-Delegation 2010 Ende Juli bei ihrer Rundreise durch Beirut und den Südlibanon - wichtige Orte des palästinensischen und libanesischen Widerstandes werden von den Freiwilligen aus Österreich, Deutschland und Italien besucht, die mit Freunden vor Ort in dem Flüchtlingslager Ein el Hilweh ein Kulturzentrum für die Jugend des Lagers aufbauen. |
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