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Film: Exilträume

17. April 2002

28. April, Wien

im Vorstadtzentrum XV
Meiselstrasse 46/4
1150 Wien
(U3-Johnstrasse)
Beginn: 18:30

Das Leben zweier Flüchtlingsmädchen in Schatila (Libanon) und Dheischa (Westjordanland). Eine Korrespondenz zweier getrennten, jedoch ähnlichen Welten.

Der Film „Exilträume“ der palästinensischen Regisseurin May El-Masri stellt die Geschichte von zwei palästinensischen Mädchen aus den Flüchtlingslagern Schatila (Libanon) und Dheischa (Westjordanland) dar. Durch die Korrespondenz von Muna und Manar erleben wir die Details des Alltagsleben der Flüchtlingskinder. Der Film behandelt die Träume einer vergessenen und zum Rand gedrängten palästinensischen Generation. Die Verfilmung fiel mit der Befreiung des Südlibanons und dem anschließenden Beginn der Intifada zusammen und ermöglichte daher ein Treffen an den beiden Seiten der Grenze Nordpalästina-Libanon, wo sich Träume trafen. Ein Treffen hinter Stacheldraht bricht die Einsamkeit und stellt die Einheit eines Traums dar, dessen Erfüllung der Zukunft überlassen ist.

May El-Masri studierte Film und Regie an der Universität St. Fransisco und erhielt 1981 den BA- Grad. Sie erhielt für ihre früheren Filme, die auf mehr als 100 Fernsehstationen gesendet wurden, mehrere internationale Preise. Sie gründete mit ihrem Mann Jan Khalil Shamoon die Filmproduktionsfirma MTC.

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