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Fragen zu Porto Alegre, Evo Morales schickt Delegierten aus Bolivien

1. August 2002

Das Welt Sozialforum von Porto Alegre war ein entscheidener Einschnitt für die Antiglobalisierungsbewegung. Porto Alegre fand unter dem Eindruck des 11. Septembers, dem imperialistischen Angriff gegen Afghanistan und der Erklärung der USA, praktisch gegen jede Opposition einen permanenten Krieg zu führen statt, und die dominierenden Kräfte um Attac und die brasilianische PT zeigten offen im Fall der Fälle auf der Seite des Imperialismus zu stehen, indem sie antiimperialistische und revolutionäre Kräfte, nämlich die FARC und baskische Delegierte ausschlossen und generell erklärten, bewaffnete Kräfte, darunter sogar die Zapatisten, seien nicht erwünscht.

Als Reaktion darauf riefen die Kräfte, welche das Antiimperialistische Lager konstituieren, dazu auf, einen antiimperialistischen Pol innerhalb der Antiglobalisierungsbewegung zu bilden um uns von jenen, welche auf der anderen Seite stehen, abzugrenzen. Viele Organisation in der ganzen Welt unterstützten diesen Versuch, so auch die Mütter der Plaza de Mayo aus Argentinien (die bereits angekündigt hatten, an dem Treffen in Assisi teilzunehmen, jedoch kurzfristig wieder gezwungen waren abzusagen.)

Delegierte aus vielen lateinamerikanischen Ländern werden an dem Treffen teilnehmen, darunter:
 Wilbert Villca Là³pez, Führer der Coca-Bauern, Sekretär der Bewegung für Sozialismus und rechte Hand von Evo Morales, Bolivien
 Professor J Peirero, Clajadep, Brasilien (siehe auch “The World Social Forum, 5th column of capital” www.antiimpieralista.org/view.shtml?category=all&id=1028144514&keyword=+)
 Daniel Straga, Correpi, Anwalt, Argentinien
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Sonntag, 4. August 2001
10.00 Uhr
Fragen zu Porto Alegre
Antiglobalisierung und das Welt Sozial Forum: linker Liberalismus vs. Antiimperialismus
J. Peirero, Professor, Brasilien
Moreno Pasquinelli, Sprecher der Antiimperialistischen Koordination
Leonardo Mazzei, Konföderation der Kommunisten, Italien

16.00 Uhr
Workshops:

1. Bauen wir einen antiimperialistischen Pol in der Antiglobalisierungsbewegung auf – auf nach Saloniki 2003
Dimitrios Pavlidis, Antiimperialistisches Kommitee Saloniki, Griechenland
Gheorgios Xilouris, Studentenbewegung, Athen, Griechenland
Stelios Agkoutoglou, Kommunistische Partei Griechenlands (ML)

2. Imperium und Imperialismus
Constanzo Preve, Professor and Philosoph, Italien

3. ATTAC, Partizipative Demokratie – Der Schwindel von einer Globalisierung von unten
Abderahim Cherrouqui, ATTAC Marokko
Gernot Zeiler, Internationale Leninistische Strömung
Daniel Straga, Correpi, Argentina
Carlos Aznárez, Resumen Latinoamericano, Autor des Buches:”MST – Rebellen ohne Land”

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Donnerstag, 8. August, 2002
10.00 Uhr
Die Vietnamisierung Lateinamerikas
US-Interventionismus von Puebla bis Feuerland
Wilbert Villca Là³pez, Füherer der Cocabauern, Sekretär der Bewegung für den Sozialismus und rechte Hand von Evo Morales, Bolivien
Protagonisten der Volksbewegung, Kolumbien
Daniel Straga, Argentinien
Professor J Peirera, Brasilien

16.00 Uhr
Workshops:

1. Kolumbien: Friedensprozess und Fortschreiten des Bürgerkriegs
Cesar Carrillo, Unià³n Sindical Obrera USO und andere Protagonisten des Volkskampfes in Kolumbien

2. Argentinien: der Zusammenbruch des Kapitalismus und die Dynamik der Volksbewegungen
Daniel Straga, Correpi, Argentinien

3. Bolivien: Die neue Welle der Bauernkämpfe und der Wahlerfolg von Evo Morales
Wilbert Villca Là³pez

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