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Widerstand ist nicht Terrorismus

3. April 2004

Informationsveranstaltung zur Verhaftungswelle in Europa

4. April, 18h30
Vorstadtzentrum, 15., Meiselstr. 46/4

Es sprechen:
Antiimperialistische Koordination
DHKC International

In den frühen Morgenstunden des 1. April führten die Polizeibehörden in verschiedenen europäischen Ländern Razzien und Verhaftungen gegen antiimperialistische AktivistInnen durch – scheinbar von Italien aus koordiniert. Der Großteil der Opfer sind türkische Revolutionäre, aber unter den Verhaftende befinden sich auch führende Mitglieder des Antiimperialistischen Lagers.

Als Vorwand dient die Beschuldigung der Unterstützung einer terroristischen Organisation als die die Revolutionäre Volksbefreiungsfront (DHKC) bezeichnet wird.

Doch es ist klar, dass es beim Schlag gegen das Antiimperialistische Lager um seine Unterstützung für den irakischen Widerstand geht. Diese entschiedene Stellung hat in den letzten Monaten in Italien immer mehr an Einfluss gewonnen, wie die Massendemonstration vom 20. März zeigte. Dass es darum geht das Antiimperialistische Lager mundtot zu machen wird eindrücklich dadurch veranschaulicht, dass die in Italien angemeldeten Webseiten www.iraklibero.net und www.voceoperaia.it von der politischen Polizei gesperrt wurden. An ihnen hatten sich die Verhafteten wesentlich beteiligt.

Was die DHKC betrifft, so hat sie in Europa nie bewaffnete Aktionen durchgeführt, sondern ausschließlich gegen das Militärregime in der Türkei, das den Kurden das Selbstbestimmungsrecht verweigert und noch immer tausende Menschen wegen ihrer politischen Meinung ohne Prozess in den Gefängnissen foltern lässt.

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