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Gegen die Verdoppelung der Studiengebühren für ausländische Studierende!

17. Oktober 2004

Hörer- und Hörerinnenversammlung, 19.10.2004, Wien

Keine doppelten Studiengebühren für ausländische Studierende!

An den österreichischen Universitäten müssen Studierende aus manchen Ländern seit diesem Jahr erstmals Studiengebühren von 741,58 Euro zahlen. Es sind rund 7500 StudentInnen von dieser neuen Regelung betroffen, die überwiegend aus ärmeren Familienverhältnissen stammen. Studierende, die vor Jahren unter anderen Voraussetzungen nach Österreich emigriert sind, sind nicht mehr in der Lage ihr Studium fortzusetzen, da die finanziellen Ressourcen dafür nicht gegeben sind. Damit wird für viele nicht nur ihre Ausbildung in Frage gestellt – der Abbruch des Studiums bedeutet auch den Verlust der Aufenthaltsgenehmigung, welche an das Studium gekoppelt ist.
Zuverdienste um sich das Studium zu finanzieren sind aufgrund der bestehenden Arbeitsgesetzgebung und der Zuverdienstgrenze nicht möglich.
Der soziale Riegel, der bereits 1999 mit den allgemeinen Studiengebühren den Zugang zu höherer Bildung für sozial Schwächere einschränkte, wird damit für einen großen Teil der ausländischen Studierenden unüberwindbar.

Gegen die Eliteuniversitäten!
Freier Zugang zur Bildung für alle!

HörerInnenversammlung Dienstag, 19. Oktober, 20.00 Uhr, Audimax der Universität Wien

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