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US-Kollaborateure am ESF in London

19. Oktober 2004

von Lars Akerhaug

Der ganze Bericht vom Europäischen Sozialforum findet sich auf englisch unter: ESF: Between resistance and co-opting

(…)Das bezeichnenste Beispiel war die Einladung von Subhi Mashadani, von der “Irakischen Gewerkschaftsföderation”, der einzigen “Gewerkschaft” die von der angloamerikanischen Besatzungsdiktatur anerkannt wird. Er reiste durch Großbritannien als ein “Repräsentant” der Gewerkschaften im Irak. Aber er berichtet nicht darüber, wie US-Besatzer täglich Zivilisten töten und ihnen ihre Lebensgrundlage entziehen. Er berichtet auch nicht über die Bombardierungen in Falludscha. Er berichtet hingegen darüber, warum es wichtig sei, dass die USA nicht abziehen.(…)
Mehr als tausend Menschen fanden sich ein, um der Debatte “Beendet die Besatzung im Irak”, mit Mushadani, der von Bodyguards begleitet wurde, zu folgen. Sobald er aufgerufen wurde zu sprechen, sprangen mehr als hundert Leute auf und riefen “Kollaborateure raus, schäm dich!” Das Resultat war, dass die irakische Marionette gezwungen wurde, die Bühne zu verlassen.(…)

Zu diesem Fall siehe auch:
ESF: Collaborators out!

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