Nach Solidaritätskundgebungen und Demonstrationen in Linz und Wien, organisierte die Salzburger Regionalgruppe der Österreichisch-Kubanischen Gesellschaft (ÖKG) am 28. März auch in der Stadt Salzburg eine Kundgebung unter dem Motto „Hände weg von Kuba!“
Mit lateinamerikanischer Musik und Redebeiträgen machten die Aktivisten auf die verbrecherische Blockade des US-Imperialismus gegen Kuba aufmerksam. Mit einer Executive Order vom 29. Jänner hat die Trump-Regierung Kuba von jeglicher Treibstoffzufuhr abgeschnitten.
Dazu wurde auf der Salzburger Kundgebung der Brief einer Kubanerin vorgelesen, die die aktuelle Lage auf den Punkt bringt:
„Ich klage an, dass in Kuba ältere Menschen vorzeitig sterben, weil die Blockade verhindert, dass Medikamente gegen Herzkrankheiten, Bluthochdruck und Diabetes das Land erreichen. Es ist kein Mangel an Ressourcen. Es ist ein absichtliches Verbot. Unternehmen, die an Kuba verkaufen wollen, werden mit Geldstrafen belegt, verfolgt und bedroht. Ihre Regierungen schweigen.“
Zu den schweigenden Regierungen ist auch die österreichische zu zählen, denn die Bundesregierung hat die Aggressionen der USA bis jetzt nicht verurteilt. Viele Menschen in Österreich sind damit unzufrieden und wünschen sich stattdessen eine aktive Neutralitäts- und Friedenspolitik. Auf der Kundgebung in Salzburg unterschrieben dutzende Passantinnen und Passanten, die zufällig an der Kundgebung vorbeikamen, auf einem großen weißen Leintuch, um ein Zeichen der Solidarität zu setzen.