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Demo: Hände weg von Venezuela!

8. Januar 2026 @ 17:00 - 19:00

USA Hände weg von Venezuela!
Kein Blut für Öl und Bodenschätze!
Venezuela ist nicht allein!

Aufruf zur Protestkundgebung am Donnerstag, den 8. Jänner 2026
17h Venezolanische Botschaft, Prinz Eugen Straße 80, 1030 Wien
Marsch zum Ballhausplatz

Es sprechen bei der Botschaft:
* Marcelo Gauster (spanisch) und Noah Zwonek, KSV
* Selma Schacht, Arbeiterkammerrätin für Komintern
* David Stockinger, Solidarwerkstatt und ÖKG
* Ali Riza Kilinc, Föderation Demokratischer ArbeiterInnenvereine in Österreich (DIDF)
* Gernot Bodner, Übersetzer von Chavez, Ass. Prof. BOKU, Antiimperialistische Koordination (AIK)
* Feministisches* Bloco Descolonial

Am Ballhausplatz:
* Udo Bachmair, Verein für Medienkultur
* Alexander Pospisil, KPÖ Wien
* Leo Gabriel senior, Sozialanthropologe, Weltsozialforum
* David Reisinger, Linkswende
* Topoké, Lehrer, Künstler und Antiimperialist mit Wurzeln im Kongo
* Willi Langthaler, Stimmen für Neutralität
* Emmanuel Tomaselli, Redakteur „Funke“, Mitveranstalter des Chavez-Besuchs 2006 in Wien, RKP

Moderation: Andreas Wimmer

Der US-Imperialismus in seiner unersättlichen Gier nach Rohstoffen wie Erdöl, Gold und seltenen Erden, hat am 3. Jänner 2026, in sattsam bekannter Manier, einen völkerrechtswidrigen Militärschlag gegen die souveräne Bolivarische Republik Venezuela sowie mit der Entführung von Präsident Nicolás Maduro und seiner Familie in die USA einen Staatsstreich durchgeführt.

Die Monroe-Doktrin des Yankee-Imperialismus
Die Monroe-Doktrin von 1823, die im jüngst vom Weißen Haus herausgegebenen und aktualisierten NSS – National Security Strategy-Papier, samt ergänzendem Hinweis auf die so bezeichnete „Trump-Konsequenz“, wird ausdrücklich geltend gemacht. Die Monroe-Doktrin besagt: Amerika den Amerikanern. Gemeint ist, alles südlich der USA ist nur „Hinterhof“. Nationalstaatliche Souveränität und das Völkerrecht, ganz generell, wurden mit dem US-Staatsstreich in Caracas ausgehebelt. Die Liquidation angeblicher „Narco-Terroristen“, die Piraterie des Kaperns von Öltankern in der Karibischen See, noch das staatsstreichartige Kidnapping von Präsident Maduro waren weder von der UN noch, wie es das US-Gesetz vorsieht, vom Kongress gebilligt. Die weltweiten Folgen sind brandgefährlich. die USA glauben alles tun zu dürfen!

Die Länder des Karibischen Raums sind bedroht!
Die Worte des US-Außenministers Marco Rubio sind ebenso unmissverständlich, wie bedrohlich. Er droht dem kubanischen Volk und der Regierung unverhohlen mit Umsturz und Gewaltanwendung. Desgleichen findet sich in den Worten von Donald Trump in Bezug auf Kolumbien, Nicaragua und Mexiko. Den USA ist jede Form regionaler Integration ein Dorn im Auge. Organisationen wie UNASUR und CELAC in Lateinamerika gelten für sie als überflüssig, sie akzeptieren nur die OAS. Auf diese Weise wollen sie ihre Politik diktieren.
Grönland will Trump im Vorübergehen annektieren. „Das gehört uns, und wir werden es uns holen!“ Die aktuelle Situation, die bedrohliche Lage Venezuelas, wie auch der Anrainerstaaten des Karibischen Raums, verlangt von uns, unsere Solidarität deutlich sicht- und hörbar zum Ausdruck zu bringen. Wir müssen an der Seite des venezolanischen Volkes, der Völker Kubas, Kolumbiens und allen stehen. Es geht um die Verhinderung einer möglichen Okkupation dieser Länder durch die USA, womöglich um die Verhinderung eines Kriegs. Uns muss es um die Durchsetzung des unveräußerlichen Rechts auf Souveränität und Selbstbestimmung gegen den selbsternannten „Weltpolizisten“ gehen.

Internationale Proteste und Vasallentum der politischen Spitzen der EU.
Während China, Russland, Kolumbien, der Iran und viele weitere Länder die völkerrechtswidrige Aggression des US-Imperialismus verurteilen, schwadronieren die Führungsspitze, wie eben auch „unser“ Bundespräsident und „unsere“ Bunderegierung im Gleichklang mit den EU-Vasallen der USA vom „nicht-legitimen“, vom „Diktator“ Maduro. Sie legitimieren damit den US-Militärputsch.
Offenbar möchte die Außenpolitik des EU-Imperialismus einen gebührenden Platz in der „US-Sicherheitsstrategie“ einnehmen.

Unser Widerstand zählt!
Im Zuge der vielen Stimmen des Protests innerhalb der vergangenen Tage hat sich ein breites Aktionskomitee gebildet, das zur Teilnahme an einer Protestkundgebung, zu einer Demonstration, am Donnerstag, den 8. Jänner aufruft.

Wir unterstützen damit den Widerstand des venezolanischen Volkes und aller Völker Lateinamerikas und der Karibik, die um ihre Souveränität gegen den westlichen Imperialismus und insbesondere die USA kämpfen.

Die USA wie auch ihre Vasallen dürfen mit ihrer Politik aus Drohungen und Staatsterrorismus nicht durchkommen.

Es gilt, sich den „Weltpolizisten“, der sogenannten „wertebasierten Ordnung“, die die Ordnung des Stärkeren und Brutaleren meint, entschieden und engagiert entgegenzustellen.

Wir fordern die sofortige Freilassung von Nicolás Maduro und seiner Familie aus der US-Haft!

USA – Hände weg von Venezuela!
Kein Blut für Öl und Bodenschätze!
Solidarität mit dem venezolanischen Volk!

Unterstützende Gruppen:
* Stimmen für Neutralität
* KPÖ Wien
* Selbstbestimmtes Österreich (Sebö)
* Initiative Plattform Demokratie (IDP)
* Antiimperialistische Koordination (AIK)
* Föderation Demokratischer Arbeitervereine (DIDF)
* Österreichisch-Kubanische Gesellschaft (ÖKG)
* Feministisches* Bloco Descolonial
* ABYA YALA Descolonial
* Steirische Friedensplattform
* ARGE Wehrdienstverweigerung und Gewaltfreiheit
* Initiative Palästina Solidarität
* KOMintern
* Linkswende
* Solidarwerkstatt Österreich
* KPÖ Leoben
* Uni Wien for Palestine
* Kommunistischer Studentenverband
* Kommunistische Jugend Österreich
* GLB-Wien
* agrupación EXPP chilenos en Austria
* Asamblea de luchas y resistencias del Foro Social Mundial
* ARCA – RDC [Dachverband der Kongolesen in Österreich] * Revolutionär Kommunistische Partei (RKP)

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